Lipoedeme

Ich habe ein Lipödem...???
Vielen ging es nicht anders als mir und vielen geht es heute und auch morgen noch genauso... Und aus diesem Grund habe ich den Inhalt einer Broschüre und meine Erfahrung hier für alle freizugänglich nieder gebracht:
Was ist das eigentlich, ein Lipödem?
Unter einem Lipödem versteht man eine vermehrte Fettansammlung. Es handelt sich dabei um eine chronische Erkrankung. Der Begriff Lipödem setzt sich zusammen aus "Ödem" (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) und "Lip" (griechisch: Fett).
Bei der weitgehend symmetrischen Störung der Fettverteilung ist die Fettansammlung zumeist vom Nabel abwärts zu finden.
In den meisten Fällen betrifft das Lipödem den Oberschenkel- und Hüftbereich, ist also proximal betont (das sogenannte "Reiterhosenphänomen")
Weniger häufig ist das Lipödem distal betont, das heißt es sind vorwiegend die Unterschenkel betroffen. Hierbei ist charakteristisch, daß das Lipödem mit dem Knöchel aufhört, das Fett jedoch am Sprunggelenk überlappt, was als "Suavenhosenphänomen" bezeichnet wird.
Die Arme sind seltener betroffen. Ein zunächst proximal betontes Lipödem (Oberschenkel und Hüften) kann sich auf die Unterschenkel ausdehnen und umgekehrt.
Aber wer ist davon betroffen???
Das Lipödem betrifft (meist, aber nicht immer!) nur Frauen. Es wird angenommen, daß das Fettgewebe beim weiblichen Geschlecht anders strukturiert ist als bei Männern Das Gewebe der Männer ist stabiler. Vergleicht einfach mal die Bäuche von Männern und Frauen. Das Lipödem ist eine anlagebedingte, also vererbliche Störung der Fettgewebsverteilung. Der Ausbruch und/oder die Verschlechterung der Krankheit wird durch eine Hormonumstellung im Körper verursacht. Bei vielen Patientinnen tritt das klinisch relevante (d.h. beschwerdenverursachende) Lipödem mit der Pubertät oder einer Schwangerschaft auf. Seltener ist das eintreten der Wechseljahre oder eine Schilddrüsenoperation krankheitsauslösend. Sehr oft ist der Beginn der Krankheit auch nach Krebsoperationen zu erkennen. Leider nutzen nicht alle Patienten die ihnen danach verordneten Lymphdrainagen, da sie von einer derartigen Ausdehnung der Krankheit keine Ahnung haben.
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Hamburg 22041 (0 Antworten)
03.04.2009 23:52, von Florentine -
Mediven 550 (0 Antworten)
03.04.2009 23:09, von Florentine